Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

Illegales Streamen kann schwere Folgen haben

Illegales Streamen kann schwere Folgen haben

 

Die Streamingbranche boomt. Aber nicht alle streamen Filme, Serien oder Sportevents und Co. legal. Was du über die Konsequenzen wissen musst.

Wer keine eigene DVD-Sammlung zu Hause hat und auch kein Geld für Netflix & Co. ausgeben möchte, wird im World Wide Web schnell fündig. Rund 533.000 Personen im Alter von 14 bis 23 Jahren nutzten im Jahr 2018 illegale TV-Streams, ergab eine auf Statista.de veröffentlichte Analyse. Und das, obwohl die Preise für legale Streaminganbieter im Vergleich zu Kinokarten niedrig sind.

Lange Zeit bewegte sich das illegale Streamen von Filmen, Serien oder Sportevents in der Grauzone, nur die Betreiber der Streamingplattformen wurden rechtlich verfolgt. Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im April 2017 ist es auch für private Nutzer strafbar. Wer ertappt wird, muss mit einer finanziellen Strafe rechnen. Denn seit dem Urteil ist das illegale Streamen im Internet eine Urheberrechtsverletzung.

Abmahnung wegen illegalen Streamings

Pro illegalem Stream steht eine Abmahngebühr von 150 Euro an. Die Kosten können so schnell in die Höhe schießen. Hinzu kommt ein Schadensersatz der ursprünglichen Streamkosten von circa fünf bis zehn Euro und ein Unterlassungsanspruch. Dabei muss immer die Haftungsfrage geklärt sein. Andernfalls bindest du dich unnötig an einen lebenslangen Unterlassungsvertrag, und wenn du dann noch einmal illegal streamst, schnellen die Kosten in den dreistelligen Bereich.

Damit du nicht unwissentlich auf illegalen Stream hereinfällst, solltest du dir immer die Seite genauer anschauen. Denn die Richter gehen davon aus, „dass sich Nutzer immer dann illegal verhalten, wenn sie von der Rechtswidrigkeit des verbreiteten Streams Kenntnis hatten oder diese hätten haben müssen“. Anbieter, die folgende Kriterien verlangen oder anbieten, sind deshalb zu meiden:

  • Für die Übertragung mit besserer Qualität wird Geld verlangt.
  • Das Angebot kann nur dann genutzt werden, wenn du das Geoblocking, also die Beschränkung von Film- und Sportrechten auf bestimmte Länder, umgehen musst.
  • Aktuelle Kinofilme und Serien können kostenlos abgerufen werden.
  • Kein Impressum mit Kontaktmöglichkeiten auf dem Streaming-Portal
  • Sitz des Anbieters auf Karibikinseln.

Juristischen Beistand suchen

Du hast bereits einen Abmahnbrief wegen illegalen Streamings erhalten? Dann solltest du dich in jedem Fall an einen Anwalt wenden und ihm die Lage schildern. Auf eine Streamingabmahnung musst du immer reagieren, aber nichts überstürzen und sofort bezahlen oder unterschreiben. Zudem werden auch betrugsmäßig gefälschte Abmahnbriefe versandt. Wie du diese erkennst, erfährst du auf Verbraucherzentrale-hessen.de.

Der Beitrag erschien zuerst auf Der Sparkasseblog.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Teaserbild

  Über- oder Unterforderung, Ärger mit dem Vorgesetzten, schlechte Noten – Sorgen in der Ausbildung können immer mal wieder vorkommen. Wenn du in Schwierigkeiten steckst, solltest du aber nicht gleich die Lehre abbrechen. Zuerst solltest du dich an eine der zahlreichen Anlaufstellen wenden.

Mehr lesen

Teaserbild

  Es gibt viele Gründe dafür, warum junge Erwachsene keinen Schulabschluss haben – oder zumindest nicht den, den sie gerne hätten, um beruflich weiterzukommen. Doch mit Disziplin und einem starken Willen kann man das ändern. Wie? Das erfährst du hier.

Mehr lesen

Teaserbild

  Du hast im Internet eingekauft oder telefonisch einen Vertrag abgeschlossen? Jetzt bist du dir unsicher, ob du die bestellte Leistung ablehnen und die Ware zurückgeben kannst? In bestimmten Fällen hilft dir das Widerrufsrecht.

Mehr lesen

Teaserbild

  Da sind sie, die neuen Azubis! Werden sie halten, was man sich von ihnen verspricht? Falls nicht, spüren Sie das in der Regel schnell. Dann sollten Sie handeln: In den ersten maximal vier Monaten sind die Auszubildenden noch in der Probezeit. Das heißt: In dieser Kennenlernphase können Sie – aber auch der Azubi – das Ausbildungsverhältnis relativ einfach beenden. Erfahren Sie hier mehr dazu.

Mehr lesen

Teaserbild

  Camping ist im Sommer 2020 besonders beliebt. Kein Wunder: Man hält Abstand und ist viel an der frischen Luft. Wohnmobilverleiher und Campingplatzbetreiber an touristischen Lieblingszielen melden aktuell hohe Buchungszahlen. Aber: Wer das erste Mal Campingurlaub macht, kann einiges falsch machen. Dir wird das nicht passieren, wenn du weiterliest.

Mehr lesen

Teaserbild

  Typische Studentenjobs in der Gastronomie oder im Kino sind aufgrund der Coronakrise derzeit rar. Mit dem bezahlten Praktikum klappt es auch nicht immer. Können auch deine Eltern nicht helfen, solltest du dich mit staatlichen Hilfen auseinandersetzen. Zum Beispiel mit dem Studienkredit.

Mehr lesen